Ist meine Website veraltet? 7 Anzeichen

4 Min. LesezeitStand 17. August 2026Von Neese Consulting

Kurz gesagt

Eine Website ist veraltet, wenn Sie auf dem Handy zoomen müssen, wenn sie länger als drei Sekunden lädt, wenn Sie bei Google mit „Ihr Angebot + Ihr Ort“ nicht auf der ersten Seite stehen, oder wenn Öffnungszeiten, Preise oder Ansprechpartner nicht mehr stimmen. Trifft ein Punkt zu, verlieren Sie täglich Anfragen an Wettbewerber, deren Seite diese Punkte erfüllt.

Der 5-Minuten-Test

Sie brauchen kein Fachwissen, nur Ihr Handy und Google. Gehen Sie die sieben Punkte durch:

  1. Die Handy-Probe. Öffnen Sie Ihre Seite auf dem Handy. Müssen Sie zoomen oder seitlich scrollen, um etwas zu lesen? Dann ist die Seite nicht für Handys gebaut — und über 60 % Ihrer Besucher kommen vom Handy.
  2. Die Google-Probe. Suchen Sie nach dem, was Sie anbieten, plus Ihrem Ort — zum Beispiel „Malerbetrieb Kassel“. Stehen Sie auf der ersten Seite? Wenn nicht, gehen die Anfragen an die, die dort stehen.
  3. Die Ladezeit. Zählen Sie beim Öffnen mit. Mehr als drei Sekunden, und ein großer Teil der Besucher ist weg, bevor die Seite da ist.
  4. Der Anruf-Knopf. Können Sie Ihre Telefonnummer auf dem Handy antippen und es klingelt? Oder müssen Sie die Nummer abtippen?
  5. Das Datum. Steht irgendwo „© 2019“ oder eine Meldung von vor Jahren? Besucher schließen daraus, dass der Betrieb vielleicht gar nicht mehr existiert.
  6. Die Angaben. Stimmen Öffnungszeiten, Preise, Ansprechpartner, Adresse? Eine falsche Öffnungszeit kostet mehr Vertrauen als gar keine.
  7. Das Schloss. Zeigt der Browser neben der Adresse ein Schloss (verschlüsselt) oder eine Warnung „nicht sicher“? Letzteres schreckt ab und drückt bei Google nach unten.

Was jedes Anzeichen Sie kostet

Das Tückische an einer veralteten Seite: Sie merken es nicht. Niemand ruft an und sagt „Ihre Website hat mich abgeschreckt“. Die Leute klicken einfach weiter zum nächsten Treffer. Sie sehen nur, dass weniger Anfragen kommen — und schreiben es der Konjunktur zu.

Besonders bei den Punkten 1, 2 und 4 geht es um Anfragen, die schon fast bei Ihnen waren: Jemand hat gesucht, Sie gefunden — und ist an der Seite gescheitert.

Und wenn mehrere Punkte zutreffen?

Dann lohnt sich fast nie das Flicken. Eine Seite, die nicht für Handys gebaut ist, lässt sich nicht „handytauglich machen“ — sie muss neu aufgesetzt werden. Das ist heute weder teuer noch langwierig: eine gute Ein-Seiten-Website mit allem, was Sie brauchen, ist in ein bis zwei Wochen online. Was das kostet, steht unter Was kostet eine Website?.

Kostenlos prüfen lassen: Schicken Sie uns Ihre Adresse — wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine neue Seite lohnt, und bauen Ihnen auf Wunsch gleich einen Entwurf. Zwei Sätze genügen.

Häufige Fragen

Reicht es, die alte Website nur zu überarbeiten?

Wenn nur Texte und Bilder alt sind: ja. Wenn die Seite auf dem Handy nicht funktioniert oder langsam lädt, liegt das am Unterbau — dann ist neu aufsetzen schneller und günstiger als flicken.

Wie oft sollte eine Website erneuert werden?

Der Unterbau hält bei sauberer Arbeit fünf bis acht Jahre. Inhalte — Öffnungszeiten, Preise, Bilder — sollten Sie mindestens einmal im Jahr durchsehen.