Warum es beides braucht
Stellen Sie sich zwei Kunden vor. Der eine hat einen Rohrbruch, es ist 10 Uhr morgens — er will anrufen, jetzt. Der andere plant, das Bad zu renovieren, es ist 22 Uhr, er sitzt auf dem Sofa — er will kurz schreiben und morgen eine Antwort haben. Beide sind gute Kunden. Eine Website, die nur einen der beiden Wege anbietet, verliert den anderen.
Das Telefon: groß, oben, antippbar
Auf dem Handy gehört die Nummer nach oben rechts, immer sichtbar, ein Tipp und es klingelt. Klingt selbstverständlich — auf einem Großteil der Betriebs-Websites steht die Nummer irgendwo unten als reiner Text, den man abtippen muss. Jeder Zwischenschritt kostet Anrufe.
Wenn Sie nicht immer rangehen können: sagen Sie es. „Mo–Fr 7–17 Uhr, sonst gern per Formular.“ Das ist ehrlicher als eine Nummer, unter der niemand abhebt.
Das Formular: kurz, mit Ansage
Ein gutes Formular hat höchstens vier Felder: Name, Telefon oder E-Mail, was gebraucht wird, Nachricht. Jedes weitere Feld senkt die Zahl der Anfragen. Dazu ein Satz, was passiert: „Wir melden uns am selben oder nächsten Werktag.“ Und ein Hinweis auf den Datenschutz.
Nach dem Absenden muss sofort eine Bestätigung erscheinen — sonst wird doppelt geschickt oder aufgegeben. Und die Anfrage muss bei Ihnen zuverlässig ankommen: als E-Mail, mit allen Angaben, am besten mit der Absenderadresse als Antwort-Adresse.
Warum ein E-Mail-Link nicht reicht
Viele Seiten haben statt eines Formulars einen Knopf „E-Mail schreiben“, der das Mailprogramm öffnen soll. Auf Rechnern ohne eingerichtetes Mailprogramm — und das sind viele — passiert beim Klick schlicht nichts. Der Besucher denkt, die Seite sei kaputt. Außerdem steht Ihre Adresse als Klartext im Quelltext und wird von Spam-Sammlern abgegriffen. Ein Formular vermeidet beides.
Bei ATELIER bekommt jede Seite beides: die Nummer oben, antippbar, und ein kurzes Formular, dessen Anfragen als E-Mail bei Ihnen landen. Kein Zusatzmodul, keine laufenden Kosten. Was drin ist.
Häufige Fragen
Wie viele Felder sollte ein Kontaktformular haben?
Höchstens vier: Name, Telefon oder E-Mail, worum es geht, Nachricht. Jedes weitere Feld kostet Anfragen. Alles Weitere klären Sie im Gespräch.
Ist WhatsApp als Kontaktweg sinnvoll?
Für viele Betriebe ja — besonders im Handwerk schicken Kunden gern ein Foto vom Schaden. Bieten Sie es zusätzlich an, nicht statt Telefon und Formular, und beachten Sie den Datenschutzhinweis dazu.