So funktioniert eine One-Page-Website
Statt den Besucher durch ein Menü mit „Über uns“, „Leistungen“, „Referenzen“, „Kontakt“ zu schicken, steht alles untereinander in einer durchdachten Reihenfolge. Man scrollt — wie in jeder App. Das Menü springt zu den Abschnitten, statt neue Seiten zu laden.
Das klingt nach weniger, ist aber oft mehr: Der Besucher sieht alles in der Reihenfolge, die Sie festlegen — vom ersten Eindruck über die Gründe bis zum Kontakt. Niemand verirrt sich, niemand verlässt die Seite auf einer Unterseite, die nicht überzeugt.
Für wen sie reicht
- Handwerksbetriebe mit klarem Leistungsspektrum
- Praxen und Dienstleister: Physiotherapie, Steuerberatung, Beratung, Coaching
- Studios und Ateliers: Fotografie, Design, Fitness
- Restaurants und Läden mit Speisekarte oder Angebot als Abschnitt
- Software und Apps mit einem Produkt und klarem Preis
Gemeinsam ist ihnen: ein überschaubares Angebot und ein klares Ziel — Anruf, Anfrage, Termin, Kauf.
Wo die Grenzen liegen
- Onlineshops mit vielen Produkten brauchen Produktseiten und Warenkorb.
- Seiten mit laufend neuen Inhalten (Blog, Ratgeber, Stellenanzeigen) brauchen Unterseiten — sonst wird die eine Seite endlos.
- Mehrere sehr unterschiedliche Angebote (etwa Privatkunden und Industrie) fahren mit je einer eigenen Seite besser.
Der gute Mittelweg: eine starke Hauptseite plus wenige Zusatzseiten dort, wo es nötig ist — etwa ein Ratgeber wie dieser hier.
Warum wir sie für kleine Betriebe empfehlen
- Sie ist schneller gebaut — und wird deshalb auch fertig.
- Sie ist leichter zu pflegen: eine Seite, eine Änderung.
- Sie lädt schneller, weil weniger Technik nötig ist.
- Sie funktioniert auf dem Handy besser: Scrollen ist natürlicher als Menüs.
- Sie zwingt zur Klarheit: Was nicht wichtig ist, passt nicht drauf.
Alle drei ATELIER-Vorlagen sind One-Page-Websites — für Dienstleistung, App und Software. Ansehen und selbst durchscrollen.
Häufige Fragen
Ist eine One-Page-Website schlecht für Google?
Nein, wenn sie klar gegliedert ist und die richtigen Wörter enthält. Für ein lokales Angebot mit einem klaren Thema reicht sie vollkommen. Erst bei vielen verschiedenen Themen sind Unterseiten im Vorteil.
Kann ich später Unterseiten hinzufügen?
Ja. Eine gut gebaute One-Page-Website lässt sich jederzeit um einzelne Seiten ergänzen — Ratgeber, Stellenanzeigen, Datenschutz sind ohnehin eigene Seiten.